Damals kurz vorm Sportabi trafen wir uns häufiger um Basketball zu spielen.
Ein einziges Mal waren auch einige der "Nichtsportler" dabei. Ich hatte den Eindruck, dass in unserer Stufe diese Unterscheidung wahnsinnig lange eine Rolle spielte, was ich damals schon für ausreichend befremdlich hielt.
Wobei die Sportnotengebung noch deutlich absurder war: Betrieb man eine der richtigen Sportarten und hatte das Glück, in diesem Bereich das Optimum, das die Tabelle hergab, zu erreichen, waren auch für alle anderen Bereiche die Bestnoten gesichert.
Hatte ich erwähnt, dass ich regelmäßig beinahe absoff, weil ich mich grundsätzlich 2-3 Meter vorm Ziel Beckenrand verschluckte? In der Notengebung schlug sich dieses Defizit kaum nieder.
U.a. spielten mit ein Großmaul, das anscheinend sehr viel Salz konsumierte
(Wie ich kürzlich von einer überzeugten Rohkostlerin lernte, sei das alles kein Fett. Das sei nur Wasser, das sich aufgrund des Salzkonsums im Körper anlagerte. Dass diese Erklärung trotzdem wenig charmant für ihre salzbefüllte Gesprächspartnerin war, fiel ihr vor lauter Missionierungsdrang gar nicht auf)
sowie ein prolliges Großmaul, das - so wirkte es auf mich - täglich mehrfach Entspannung inhalierte.
Als es darum ging die Gegenspieler zu verteilen, schalteten die anderen Jungs (ohne auch nur ein Wort gesprochen zu haben) so unglaublich schnell, dass ich erst später mitbekam, wieso ich auf keinen Fall einen dieser beiden zum Gegenspieler bekommen sollte.
Auch heute noch meinen Dank und größten Respekt für diese Aktion, die mich vor den "notgeilen Grabschern" bewahrte, als die sie wohl bereits bekannt waren.
"Where exactly it came from, or why it exists, I don’t really know. I do know, however, that it’s a robotic elephant that can hold as many as fifty people on it."*
Der Tausch von Waren gegen Geld (oder umgekehrt) ist bekanntermaßen mit vielen Problemen behaftet - gelegentlich auch über die volkswirtschaftliche Betrachtungsweise hinaus.
So bekam ich neulich einen 10€-Schein in die Hand gedrückt, der mich einmal mehr darin bestärkte, dass mein Vater recht hatte, als er uns Kindern beibrachte, dass auch Geld schmutzig sei und man sich die Hände waschen solle, da man nie wisse, was die Leute vorher gemacht hätten seine Beispiele waren z.T. recht plastisch: am Hintern kratzen zählte dazu.
Jedenfalls wollte die mundgeruchbehaftete ältere Dame sichergehen, dass sie mir tatsächlich nur einen Zehner gab. Aus diesem Grund schleckte sie ihre Finger sehr nachhaltig ab, rieb den Schein zwischen den Fingern, bis diese endlich alle Feuchtigkeit an das Papier abgegeben hatten und überreichte mir den Schein.
Lecker!
Kam eben vom Training nach Hause und musste mich um halb 11 Uhr abends noch unter der Dusche stellen und zwar nicht, weil ich wirklich ins Schwitzen geraten wäre (schon traurig genug, wenn man bedenkt, dass es derzeit um meine Kondition nicht zum Besten bestellt ist), sondern weil die Halle absolut wi-der-lich riecht.
Wenn man sie betritt merkt man es noch nicht so richtig. Der Geruch schleicht sich aber in Kleidung und Haare und setzt sich dort derart nachhaltig fest, dass -so die Empirie- selbst dreitägiges Lüften von Anorak, Rucksack u.ä. nicht ausreichen!
Es handelt sich um eine überaus merkwürdige Mischung: Einerseits der Geruch von Räumen, in denen früher viel geraucht wurde, dann der Geruch von abgetragenen Lederjacken wohl auch eher einer rauchenden Person, andererseits der Geruch den diese alten, dünnen blauen Matten verströmen, wenn man auf ihnen liegt -> nach altem, leicht sprödem Gummi, vermischt mit mannigfaltigen olfaktorischen Transpirationsüberbleibseln und schließlich ist da noch irgendwas wenig erquickendes.... ???
Ich föne dann mal weiter und denke über einen Sportartwechsel nach.